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	<title>Nerdizm</title>
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	<description>Sitzt auf dem Analogen und kuckt aufs Digitale</description>
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		<title>Gebrauchte eBooks und MP3s verkaufen? Warum Amazon &amp; Co. nicht mitspielen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 16:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[“Ermöglichung der privaten Weiterveräußerung unkörperlicher Werkexemplare”]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum darf man keine gebrauchten eBooks verkaufen? Es ist schon schwer zu erklären, warum man als Kunde für die digitale Kopie eines Buches fast den gleichen Betrag wie für das physische Exemplar zahlen soll &#8211; obwohl doch Druck, Lagerung und Shopmiete entfallen. Hinzu kommt der große Nachteil, dass man erworbene eBooks nicht weiter verkaufen darf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_565" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/03/origamidon-used-books.jpg"><img class="size-medium wp-image-565" title="origamidon used books" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/03/origamidon-used-books-300x225.jpg" alt="gebrauchte eBooks verkaufen, gebrauchte MP3s verkaufen" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gebrauchte eBooks - bald auf eBay? (origamidon@flickr.com)</p></div>
<p><strong>Warum darf man keine gebrauchten eBooks verkaufen?</strong><br />
Es ist schon schwer zu erklären, warum man als Kunde für die digitale Kopie eines Buches fast den gleichen Betrag wie für das physische Exemplar zahlen soll &#8211; obwohl doch Druck, Lagerung und Shopmiete entfallen. Hinzu kommt der große Nachteil, dass man erworbene eBooks nicht weiter verkaufen darf. Wer ein eBook erwirbt, bekommt für sein Geld eben nicht den Besitz des Buchs, sondern lediglich das <a title="Rechte eBooks" href="http://www.e-book-news.de/eigentum-oder-nutzungsrecht-was-kauft-man-wenn-man-ein-e-book-kauft/">Recht die Datei zu lesen</a>. So steht es jedenfalls in den AGBs der meisten eBook-Shops. Ob das überhaupt rechtlich OK ist, ist offen. Fest steht jedenfalls: Wer das Taschenbuch hat, kann es aber auf jedem Flohmarkt legal verhökern. Wer das eBook hat, nicht. Ist das sinnvoll?</p>
<p><span id="more-562"></span></p>
<p><strong>eBooks gebraucht verkaufen &#8211; nichts spricht dagegen</strong><br />
Nehmen wir zum Beispiel den größten Buchhändler im Internet, Amazon.com. Der Konzern hat mit dem Kindle erfolgreich ein eigenes Lesegerät für eBooks etabliert. Warum sollte man als Kunde ein Werk, das man dafür als eBook gekauft hat, nicht weiter verkaufen dürfen? Nur weil es nicht auf Papier gedruckt ist? Das ist kein Argument, schließlich darf man als Kunde auch gebrauchte Software weiterverkaufen. Die Lizenz für die Nutzung eines Computerprogramms lässt sich technisch genau so weitergeben wie die Lizenz eines eBooks. Den Online-Buchhändlern ist der Gebrauchtmarkt auch nicht fremd &#8211; immerhin handelt Amazon selbst im großen Stil mit Second Hand Software und gebrauchten physischen Büchern. Der eCommerce-Gigant schreibt sogar aktiv Nutzer mit Preisvorschlägen für zuvor erworbene Artikel an. Nur bei den digitalen Varianten der Bücher sieht es schlecht aus für den Kunden. Dabei dürfte es für Amazon kein großes Problem darstellen, die Lizenzen der Nutzer nach dem Verkauf zu aktualisieren. Schließlich besitzt Amazon mit .azw ein eigenes DRM-Format und hat sogar in der Vergangenheit Bücher ungefragt aus der Ferne von Kundengeräten gelöscht. (Leider ausgerechnet <a title="Orwell 1984" href="http://www.nytimes.com/2009/07/18/technology/companies/18amazon.html">George Orwells &#8220;1984&#8243;</a>, für das Amazon keine ePublishing Rechte besaß. Oh, the irony.)</p>
<p>Der Kindle ist per WLAN oder Mobilfunknetz ohnehin fast permanent mit Amazons Servern verbunden. Der eReader wird also von Haus aus an der kurzen Leine gehalten. Technisch spricht also nichts gegen die Möglichkeit ein fertig gelesenes eBook auch wieder zu verkaufen &#8211; zu einem vom Besitzer für das Werk gewünschten Betrag.</p>
<p><strong>Warum Amazon nicht mitspielen will</strong><br />
Das Problem für Amazon ist viel mehr, dass sich gebrauchte eBooks nicht im Geringsten von neuen eBooks unterscheiden. Der Zustand des Buches ändert sich nicht, egal wie oft es gelesen wurde. Jedes neue Buch wäre also zigfach als identische, günstigere Version erhältlich. Gerade bei Bestsellern à la &#8220;Harry Potter&#8221; würde das natürlich den Preis nach unten drücken.</p>
<p>Offiziell hat Amazon übrigens auf meine Anfrage beim Kundenservice folgendes geantwortet:</p>
<p><em>Ganz so einfach gestaltet sich der Weiterverkauf von Kindle Inhalten leider nicht im Vergleich zu gedruckten Büchern. Der Kauf und das Herunterladen digitaler Inhalte von Amazon (einschließlich Inhalte des Kindle-Shops) ist mit dem Amazon-Konto verbunden, welches für den Original-Kauf verwendet wird. Daher können Kindle-Inhalte nicht auf andere Personen übertragen werden.</em></p>
<p>Schwaches Argument &#8211; das Übertragen eines Inhaltes auf ein anderes Kindle Konto dürfte ja wohl technisch das geringste Problem sein. Fernlöschung beim einen Kunden, Freischalten beim anderen Kunden, Guthaben bei Kunde 1 gutschreiben, fertig. Es scheitert nicht an den Möglichkeiten, sondern rein am Willen. Im Amazon.de Kundenforum steht zu dem <a title="Kundenforum Amazon" href="http://www.amazon.de/forum/gebrauchte%20b%C3%BCcher?_encoding=UTF8&amp;cdForum=Fx3R2PNAZH1T2RE&amp;cdThread=Tx1JQ469120Y0P3">Thema gebrauchte eBooks</a> einsam und alleine eine Anfrage eines Users &#8211; niemand hat ihm darauf geantwortet. Ich vermute, man will keine schlafenden Hunde wecken.</p>
<div id="attachment_571" class="wp-caption aligncenter" style="width: 645px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-18-um-18.52.44.png"><img class=" wp-image-571" title="Amazon 1984 " src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-18-um-18.52.44-e1332166741461.png" alt="Gebrauchte eBooks auf Amazon" width="635" height="69" /></a><p class="wp-caption-text">Gebraucht verkaufen - bei Taschenbüchern selbstverständlich, bei eBooks nicht drin? (Screenshot amazon.de)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Da kommt was von links</strong><br />
Diese Schieflage der Verbraucherrechte hat inzwischen den Bundestag erreicht: Am 8.3.2012 wurde ein <a title="TOP 24 “Ermöglichung der privaten Weiterveräußerung unkörperlicher Werkexemplare”" href="http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?isLinkCallPlenar=1&amp;action=search&amp;contentArea=details&amp;ids=1594974&amp;instance=m187&amp;categorie=Plenarsitzung&amp;destination=search&amp;mask=search">Gesetzesentwurf</a> von Die Linke mit dem wunderbar deutschen Titel “<a title="Gesetzesentwurf" href="http://www.computerundrecht.de/20120207_1708377.pdf">Ermöglichung der privaten Weiterveräußerung unkörperlicher Werkexemplare</a>” eingereicht. Darin heißt es: <em>&#8220;Verbrauchern ist jedoch häufig gar nicht bewusst, dass die Medienprodukte, die sie per Download in unkörperlicher Form erwerben, gegebenenfalls weniger wert sind als körperliche Werkexemplare, also im Laden gekaufte CDs oder gedruckte Bücher.&#8221;</em> Sollte das Gesetz beschlossen werden, dann könnte man bald seine gebrauchten eBooks und MP3s auf eBay weiterverkaufen. Damit wäre Deutschland ein weltweiter Vorreiter was das Konsumentenrecht in der digitalen Welt angeht.</p>
<p><strong>Bizarre Blüten</strong><br />
Aus Verbrauchersicht ist es ja klar. Wenn digitale Güter fast genau so teuer sind wie physische, dann muss der Kauf auch die gleichen Rechte beinhalten. Bei der aktuellen Schieflage ist es kein Wunder, dass 2010 nur ein Prozent aller verkauften Bücher in Deutschland eBooks waren. Die faktisch bestehende Buchpreisbindung von eBooks führt auch zu dem merkwürdigen Phänomen, dass deutschsprachige eBooks über Amazon.co.uk, Amazon.fr oder Amazon.it auf absolut legalem Weg günstiger zu haben sind als über die deutsche Seite. Sogar das deutsche Login funktioniert auf diesen Websites. Irgendwie erinnert das an die Zeit, in der man zum Bücher kaufen in die DDR gefahren ist, weil sie da billiger waren.</p>
<p><strong>Gebrauchte MP3s &#8211; Zukunftsmusik?</strong><br />
Einen Handel mit gebrauchten MP3s ermöglicht heute übrigens schon die Website <a title="Redigi" href="https://www.redigi.com/home.html">Redigi</a>. Am 06.02.2012 wurde der Verkauf von gebrauchten MP3s in den USA von einem New Yorker Gericht als legal bestätigt. ReDigi funktioniert über einen Cloud-Service, der sicher stellt dass die verkauften MP3s auch von der Festplatte des Verkäufers verschwinden. Einen ähnlichen Cloud-Dienst, <a title="Kindle Clour Reader" href="https://read.amazon.com/about">Amazon Kindle Cloud Reader</a>, hat Amazon bereits. Man könnte ihn also prima nutzen, um die Lizenzen von gebrauchten eBooks zu verwalten. Gedankenspiel: Hätte sich die CD je gegen die Schallplatte durchgesetzt, wenn man sie nicht weiter verleihen, verschenken, tauschen oder verkaufen dürfte?</p>
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		<title>Die Musikindustrie als Evolutionsbremse: Tonträger werden die Kunst vernichten!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 17:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Einführung des Tonfilms, das wissen wir nicht erst seit &#8220;The Artist&#8220;, hatte große Auswirkungen auf die Filmindustrie. Stars wurden gefeuert, Theatermusiker wurden arbeitslos. Medienwandel nennt sich das, und es geschieht ständig. Auch gehört es zur Wiederkehr des Immergleichen, dass die etablierte Industrie Untergangsszenarien erfindet, den Teufel an die Wand malt und so irrsinnige Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Tonfilm ist Kitsch (stummfilm.info)" src="http://www.stummfilm.info/Tonfilm_Kitsch.jpg" alt="Stummfilm" width="423" height="665" /></p>
<p>Die Einführung des Tonfilms, das wissen wir nicht erst seit &#8220;<a title="The Artist" href="http://theartist-derfilm.de/">The Artist</a>&#8220;, hatte große Auswirkungen auf die Filmindustrie. Stars wurden gefeuert, Theatermusiker wurden arbeitslos. Medienwandel nennt sich das, und es geschieht ständig. Auch gehört es zur Wiederkehr des Immergleichen, dass die etablierte Industrie Untergangsszenarien erfindet, den Teufel an die Wand malt und so irrsinnige Dinge wie das <a title="LSR" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/leistungsschutzrecht-koalition">Leistungsschutzrecht</a> fordert. Ein bisschen schmunzeln ließen mich im aktuellen Kontext diese Karikaturen aus den 1930er Jahren, die von der Musikindustrie herausgegeben wurden um gegen die Einführung des Tonfilms zu protestieren. &#8220;Tonfilm ist Kitsch&#8221; heißt es da &#8211; schöner lässt sich der Hang zur Evolutionsbremse (<a title="Evolutionsbremsen" href="http://www.golem.de/news/youtube-und-gema-regelt-euren-scheiss-jetzt-endlich-mal-1203-90407.html">Zitat Deichkind</a>) ja kaum beschreiben.</p>
<p><span id="more-544"></span></p>
<p><strong>Musiker gegen Tonaufzeichnung</strong><br />
Richtig gelesen, die Interessengruppen &#8220;American Federation of Musicians&#8221; und der &#8220;Deutsche Musiker Verband&#8221; befürchteten vor 80 Jahren, dass die Tonaufzeichnung den Untergang der Musik(er)industrie bedeuten könnte. (Siehe Karikaturen unten).</p>
<p>Das muss man sich angesichts der &#8220;Copy kills Music&#8221; Kampagnen mal auf der Zunge zergehen lassen. Was kaum noch jemand weiß: Ursprünglich hieß es mal &#8220;<a title="home taping" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Home_Taping_Is_Killing_Music">Home taping is killing music</a>&#8221; und richtete sich gegen die damals neuen Tonbandkassetten. Zuvor hatte die GEMA noch versucht, Tonbandgeräte gesetzlich verbieten zu lassen. Hallo? Schließlich konnte man sich nach langem Hin und Her auf eine GEMA-Abgabe von 12 Pfennig für jede verkaufte Leerkassette einigen. Eine Art frühe Kulturflatrate. Die gleichen Bedenken von Seiten der GEMA gab es auch bei der Einführung der VHS Kassetten und dem MP3-Player.</p>
<p><strong>Propaganda statt Innovation</strong><br />
Traurig ist auch, dass die Reaktionen sich in 80 Jahren kaum geändert haben. Damals wie heute wird von der Musikindustrie lieber Geld in <a title="Raubkopierer" href="http://www.youtube.com/watch?v=xdko3MX8MJI">fragwürdige Propagandakampagnen</a> investiert anstatt angepasste und tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Bis jetzt hat noch kein Medienwandel die Unterhaltungsindustrie zerstört, sondern sie jedes Mal erweitert. Oder um Deichkind erneut zu zitieren: <em>&#8220;Regelt euren Scheiß jetzt endlich mal und macht eure Hausaufgaben. Ihr seid Evolutionsbremsen und nervt uns alle gewaltig.&#8221;</em></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img title="Musikindustrie 2" src="http://blogs.smithsonianmag.com/paleofuture/files/2012/02/1930-Nov-3-Syracuse-Herald-Syracuse-NY-sm.jpg" alt="(1930 Syracuse Herald)" width="550" height="575" /><p class="wp-caption-text">Hackfleischmusik. (1930 Syracuse Herald)</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img title="Canned Music 1" src="http://i.imgur.com/HIcfz.jpg" alt="Musikindustrie" width="550" height="478" /><p class="wp-caption-text">Tonträger werden die Musikindustrie vernichten. (1930 Syracuse Herald)</p></div>
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		<title>Netflix und Hulu in Deutschland – Apple TV lohnt sich wieder</title>
		<link>http://www.nerdizm.de/2012/01/29/netflix-in-deutschland-apple-tv-lohnt-sich-wieder/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 10:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Good news everyone: Netflix, die größte amerikanische Online-Videothek, lässt sich über Tricks auch in Deutschland nutzen. Hulu, die amerikanische Mediathek, ebenfalls. Film- und Serienjunkies atmen auf. Jetzt, wo Kim &#8220;Dotcom&#8221; Schmitz aus seinem Panicroom geschweißt und eingetütet wurde und der File- und Videohoster Megaupload den Weg des Zeitlichen gegangen ist, sitzt man als Konsument von anspruchsvollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_506" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/01/netflix-popcorn.jpg"><img class="size-medium wp-image-506" title="DSC_0149" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/01/netflix-popcorn-300x200.jpg" alt="Netflix in Deutschland" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Megaupload ist gefallen - Die Zeit von Netflix könnte jetzt kommen. (hackingnetflix@flickr.com)</p></div>
<p>Good news everyone: <a title="nwtflix" href="http://www.netflix.com/">Netflix</a>, die größte amerikanische Online-Videothek, lässt sich über Tricks auch in Deutschland nutzen. Hulu, die amerikanische Mediathek, ebenfalls. Film- und Serienjunkies atmen auf. Jetzt, wo <a title="Kim Megaupload Schmitz" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/megaupload-schmitz-festgenommen">Kim &#8220;Dotcom&#8221; Schmitz </a>aus seinem Panicroom geschweißt und eingetütet wurde und der File- und Videohoster Megaupload den Weg des Zeitlichen gegangen ist, sitzt man als Konsument von anspruchsvollen Filmen und Serien in Deutschland plötzlich wieder auf dem Trockenen. Denn dass normales Fernsehen keine Alternative ist wenn man zeitunabhängiges Qualitätsprogramm verlangt, steht ja außer Diskussion.<span id="more-504"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für ein gutes Jahr war die Traumkombo <a title="Nerddeutscher Rundfunk – Wie das Internet den Bildschirm erobert." href="http://www.nerdizm.de/2011/05/10/nerddeutscher-rundfunk/">Jailbreak, Apple TV 2 und XBMC</a> ein Garant für unendliche Unterhaltung, zeitunanbhängig und brandaktuell. Jetzt braucht es aber Alternativen.  In Deutschland kann man auf herkömmlichen Weg leider nicht auf die Online-Videothek Netflix zugreifen – der Dienst ist wegen des üblichen Rechtehickhacks nur in den USA zu erreichen. Es sei denn, man trickst ein wenig.</p>
<p><strong>Netflix in Deutschland &#8211; man nehme:</strong></p>
<ol>
<li>Einen amerikanischen DNS-Server (4,99 $ / Monat)</li>
<li>Einen Netflix Account (7,99 $ / Monat)</li>
<li>Optional zum Laptop: Apple TV, Xbox 360 oder PS3 um es auf dem TV zu nutzen</li>
</ol>
<div id="attachment_513" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/01/netflix-auf-apple-tv.jpg"><img class="size-medium wp-image-513" title="netflix auf apple tv" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/01/netflix-auf-apple-tv-300x213.jpg" alt="Netflix auf dem Apple TV in Deutschland" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Und so sieht das fertige Angebot der Online-Videothek auf dem Apple TV aus. Nice.</p></div>
<p><strong>Netflix in Deutschland &#8211; so einfach geht&#8217;s</strong><br />
Das Angebot von Netflicks, für 7,99 $ pro Monat unbegrenzt Filme in z.t. HD-Qualität zu streamen, lässt sich wunderbar auch in Deutschland nutzen. Die Filme und Serien, laut Netflix sind es insgesamt 12.000, sind natürlich alle im englischen Original – ein weiteres Argument für mich. Voraussetzung ist ein amerikanischer DNS-Server, der die Anfrage an Netflix über die Staaten leitet. Der Webdienst <em>Unblock Us</em> <a title="Unblock-Us" href="http://unblock-us.com/2314.html">http://unblock-us.com</a> bietet einen solchen DNS Server für 4,99 $ im Monat an. Für  insgesamt umgerechnet 9,81 € / Monat ist man also bei Netflix dabei – praktischerweise bieten beide Dienste einen kostenlosen Probemonat an. (Weitere dann verfügbare Dienste: Vudu, <a title="Hulu" href="http://forum.xbmc.org/showthread.php?p=1003549#post1003549">Hulu</a> und Amazon Video on Demand)</p>
<p>Das Anmelden bei Unblock US ist sehr einfach, akzeptiert werden Paypal und Kreditkarte. Der erste Monat ist aber wie gesagt umsonst. Hat man den DNS-Server in den Netzwerkeinstellungen eingetragen und auf der Website Unblock-us.com auf &#8220;check Service&#8221; geklickt, dann hat man bald die Bestätigungsmail des Dienstes im Postfach. Jetzt kann man sich ohne weiteres bei Netflix anmelden. (Sofern der neue DNS Server unter Netzwerkeinstellungen am Rechner eingetragen ist.) Eigentlich bräuchte man für Netflix eine amerikanische Post-Adresse (leicht zu faken) und mittelfristig eine amerikanische Kreditkarte (schwieriger zu faken). Dienste wie EntroPay <a href="http://www.entropay.com/">http://www.entropay.com</a> bieten eine Art virtuelle Prepaid-Kreditkarte in jedem Land der Erde an – Netflix hat aber im ersten Probemonat auch meine deutsche Kreditkarte akzeptiert. (Eine ausführlichere Diskussion und Anleitung gibt es auch <a title="Apple TV " href="http://www.macuser.de/forum/f124/atv2-deutsch-netflix-551176/">hier</a>.) Hat man sich bei Netflix angemeldet, kann man prima vom Rechner aus Filme streamen.</p>
<p><strong>Die Königsdisziplin: Ab auf die Couch!</strong><br />
Um das Streaming-Angebot schließlich z.B. auf das Apple TV 2 zu bekommen, braucht man erst mal eine amerikanische Apple-ID. Das ist einfach, dazu stellt man iTunes einfach auf englisch und <a title="Neuer User" href="http://iszene.com/thread-46352.html">legt einen neuen Benutzer</a> an. Die Einrichtung des Apple TVs selbst ist auch leicht, <a title="Apple TV" href="http://unblock-us.com/how-to-set-up/">hier im Detail zu lesen</a>. (Geht übrigens auch mit XBOX 360 oder Playstation 3). Hat man den DNS Server von Unblock US im ATV 2 unter Einstellungen &gt; Allgemein &gt; Netzwerk &gt; Wifi konfigurieren eingetragen und man die neue Ami-Apple-ID unter Einstellungen &gt; iTunes Store eingetippt (Hier Land auch auf United States stellen), dann taucht Netflix im Menü des Apple TVs unter Internet auf und läuft nativ und ohne zu murren über den hoffentlich schön großen HD-Screen.</p>
<p><strong>Bonus: Hulu &#8211; die amerikanische Mediathek</strong><br />
Ein weiterer Dienst, der das Leben auf der Couch versüßt: Hulu. Die sehr umfangreiche amerikanische Mediathek, in der fast alle aktuellen Serien vertreten sind, ist kostenlos ebenfalls zu erreichen. Entweder einfach vom Laptop aus über www.hulu.com, oder über XBMC Plugin auf dem Apple TV (mit Jailbreak). Dazu muss man allerdings das Repository eines findigen Programmierers namens Bluecop installieren &#8211; wie das geht steht <a title="Bluecop" href="http://forum.xbmc.org/showthread.php?t=121023&amp;page=12">hier</a>.  Eine detailliertere Anleitung auch <a title="Bluecop 2" href="http://wiki.xbmc.org/index.php?title=Unofficial_add-on_repositories">hier</a>. Hat man das Repository runtergeladen und installiert, kann man unter Plugins &gt; Programme das Hulu Plugin installieren. Funktioniert prima, und filtert auf Wunsch sogar die Werbung raus.</p>
<p><strong>Legale Online-Videothek schlägt Filesharing &#8211; warum nicht auch in Deutschland?</strong><br />
Eine interessante Grafik kam mir vor einigen Tagen unter: Der Vergleich des amerikanischen Gesamt-Internetverkehrs mit dem Europäischen. In Amerika nimmt <a title="netflix wiki" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Netflix">Netflix</a> einen großen Teil der täglichen Gesamtbandbreite ein. Stolze 23,8 Millionen Amerikaner sind Netflix-Kunden und streamen Videos über die Server dieses Anbieters.  Jetzt das Interessante: Den Teil des Kuchens, den in den USA das legale Angebot einnimmt, wird hier vom Filesharing-Protokoll Bittorrent abgedeckt. Eher weniger legal. Man sieht, es existiert eine Zahlungsbereitschaft, es existiert nur kein leicht zu bedienendes Portal mit großem Film- und Serienangebot. Bis jetzt.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_509" class="wp-caption alignleft" style="width: 307px;">
<dt><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/01/US-bandwidth.png"><img class=" " title="US-bandwidth" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/01/US-bandwidth-300x181.png" alt="Netflix auf dem Apple TV in Deutschland" width="297" height="179" /></a></dt>
<dd>Amerikanische Internet-Nutzung</dd>
</dl>
</div>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 307px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/01/Europe-Bandwidth.png"><img title="Europe-Bandwidth" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2012/01/Europe-Bandwidth-300x175.png" alt="Netflix auf dem Apple TV in Deutschland 2" width="297" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Europäische Internet-Nutzung</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: Envisional Ltd. <a href="http://www.envisional.com/">http://www.envisional.com/</a></p>
<p>Was die alte Vermutung mal wieder bestätigt: Das Problem ist nicht der Filesharer &#8211; es ist der Mangel an legalen, nutzerfreundlichen und akzeptabel bestückten Alternativen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nerdizm.de/2012/01/29/netflix-in-deutschland-apple-tv-lohnt-sich-wieder/"><img src="http://img.youtube.com/vi/gIerxRpPISQ/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p class="wp-caption-dd">
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kino.to Urteil: Streaming = Download? Das Internet wird zum Minenfeld</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 16:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Amtsgericht Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Filme downloaden]]></category>
		<category><![CDATA[illegal]]></category>
		<category><![CDATA[Kino.to Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Urteil des Amtsgericht Leipzig im Rahmen der Kino.to Prozesse setzt das Streaming von unlizensierten Filmen mit deren Herunterladen gleich. Bisher handelte es sich dabei um eine rechtliche Grauzone. Der Leipziger Richter Mathias Winderlich betonte in der Urteilsbegründung, dass beim Nutzen von Streaming-Seiten eine Verbreitung und Vervielfältigung stattfinde. Dadurch ergeben sich im täglichen Umgang mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_495" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/12/movietime.jpg"><img class="size-medium wp-image-495" title="movietime" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/12/movietime-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Pass auf, wo du hinklickst. (carbon arc@flickr.com)</p></div>
<p>Ein Urteil des <a title="AG Leipzig" href="http://www.justiz.sachsen.de/agl/">Amtsgericht Leipzig</a> im Rahmen der Kino.to Prozesse setzt das Streaming von unlizensierten Filmen mit deren Herunterladen gleich. Bisher handelte es sich dabei um eine rechtliche Grauzone. Der Leipziger Richter Mathias Winderlich betonte in der Urteilsbegründung, dass beim Nutzen von Streaming-Seiten eine Verbreitung und Vervielfältigung stattfinde. Dadurch ergeben sich im täglichen Umgang mit dem Internet eine Reihe von ernsten rechtlichen Problemen &#8211; jeder Klick könnte daneben gehen.<span id="more-493"></span></p>
<p><strong>Ein Klick kann jetzt strafbar sein</strong><br />
Dass den Kino.to Betreibern der Prozess gemacht wird, ist wenig verwunderlich. Schließlich stellten diese im großen Stil illegale Filmkopien auf eigens angemietete Server und verdienten durch Werbung und Spyware laut Gericht daran insgesamt ca. 300.000 Euro. Das das kein seriöses Geschäftsmodell sein kann, dürfte niemanden überraschen. Problematischer wird es, wenn das reine Anschauen eines Videos zur Straftat wird. Denn auch auf wenig anrüchigen Videoplattformen wie Youtube befinden sich massenhaft Videoinhalte, deren Rechte nicht eindeutig geklärt sind. So zum Beispiel dieses <a title="Monty Python" href="http://www.youtube.com/watch?v=Lp7yR2HMrzE">Video von Monty Python</a> – die Rechte liegen bei der BBC. Ein Klicken auf den Link wäre also schon ein Vervielfältigen eines illegalen Inhaltes. Abstruse Idee &#8211; und völlig schleierhaft, wie sich das auf den Gerichtsalltag auswirken wird.</p>
<p><strong>Rechtssicherheit ist nicht gegeben</strong><br />
Noch komplizierter wird es, wenn nicht ersichtlich ist, wohin eigentlich verlinkt wird: <a href="http://bit.ly/tNDR0V">http://bit.ly/tNDR0V</a> Für den User ist es nicht möglich zu erkennen, ob sich hinter diesem Link ein legaler oder illegaler Inhalt verbirgt. Auch mit gesundem Menschenverstand kann man hier nicht argumentieren, schließlich ist die deutsche Kinokomödie „<a title="Sonnenallee" href="http://www.youtube.com/watch?v=Q_32cSxoKyM">Sonnenallee</a>“  seit einigen Tagen legal auf Youtube zu sehen. Woher soll ein Nutzer wissen, ob es sich bei Filmen um eine legale oder eine illegale Kopie handelt? Jeder Klick im Netz könnte also eine Straftat sein &#8211; Unwissen schützt nicht vor gesetzlichen Konsequenzen. Das Internet wird so für die User zum digitalen Minenfeld, deutsche Richter werden sich massenhaft mit belanglosen Videoabrufen auseinandersetzen müssen. Holprige Formulierung aus der Urteilsbegründung wie: &#8220;<em>Mit dem Begriff &#8220;vervielfältigen&#8221; habe der Gesetzgeber das &#8216;Herunterladen&#8217; gemeint</em>.&#8221; zeigen das lückenhafte technische Verständnis der zuständigen Richter.  Erschreckend, wie wenig man sich in Leipzig über die Konsequenzen eines solchen Urteils im Klaren ist.  Es klingt erstmal nach einem Gesetz, das sich in der Praxis unmöglich durchsetzen lässt. Geschäftstüchtige Abmahnanwälte wird es freuen, die Netzwelt wurde allerdings gerade um Einiges komplizierter.</p>
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		<title>Proposition S. 978: Warum Justin Bieber 5 Jahre in den Knast muss</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 11:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[5 Jahre Knast]]></category>
		<category><![CDATA[copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Free Bieber. Justin Bieber]]></category>
		<category><![CDATA[S.978]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird immer bizarrer: In den USA wird gerade ein Gesetz verhandelt, das das unerlaubte Streamen und Verbreiten von urheberrechtlich geschütztem Material zu einem Schwerverbrechen machen soll &#8211; in eine Kategorie mit Brandstiftung, Raub und Diebstahl. Dazu zählt neben Musik- und Filmpiraterie auch das simple Singen von fremden Songs auf Youtube. Bis zu 5 Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_473" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/freebieber-wig-and-bars.png"><img class="size-medium wp-image-473" title="freebieber-wig-and-bars" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/freebieber-wig-and-bars-300x162.png" alt="" width="300" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Knast für den Bieber</p></div>
<p>Es wird immer bizarrer: In den USA wird gerade ein Gesetz verhandelt, das das unerlaubte Streamen und Verbreiten von urheberrechtlich geschütztem Material zu einem Schwerverbrechen machen soll &#8211; in eine Kategorie mit Brandstiftung, Raub und Diebstahl. Dazu zählt neben Musik- und Filmpiraterie auch das simple Singen von fremden Songs auf Youtube. Bis zu 5 Jahre Gefängnis soll es dafür geben, wenn der <a title="Copyright Act" href="http://thomas.gov/cgi-bin/query/z?c112:S.978:#">Gesetzesentwurf S. 978</a> abgesegnet wird.  Sollte das Gesetz verabschiedet werden, würden auf einen Schlag hunderttausende Teenies, die einen Britney Spears Song auf Youtube gesungen haben, zu Schwerverbrechern erklärt werden. Für Teenie-Idol Justin Bieber hieße das 5 Jahre Knast.<span id="more-470"></span></p>
<p><strong>5 Jahre für den Bieber?</strong><br />
Das Nachsingen von Hits hat auch den Teeniestar Justin Bieber berühmt gemacht – er wurde durch seinen Youtube-Kanal entdeckt und zum Kinderzimmerstar aufgebaut. In Zukunft könnte das eine schwerwiegende Straftat sein. Auch das Streamen von kopiergeschützten Werken soll künftig mit dem Downloaden gleich behandelt werden – im Augenblick ist das noch eine rechtliche Grauzone. Theoretisch macht man sich dann schon durch das anklicken eines falschen Links auf Youtube strafbar. Die <a title="free Bieber" href="http://freebieber.org/">„Free Bieber“ Campaign</a> macht sich diese bizarre Entwicklung der Dinge zu Nutze, und fordert am Beispiel Justin Biebers, dass das Gesetz abgelehnt wird. Als virale Werbung für ihr Anliegen verbreiten sie seit einigen Tagen Photoshop-Montagen des Teenager-Stars in Knastklamotten. Natürlich muss der Kanadier nicht wirklich in den Bau, aber das Beispiel verdeutlicht die Absurdität der Gesetzesvorlage.</p>
<p>“Bieber got famous by posting unauthorized covers of popular R&amp;B songs to YouTube. The fact that they were posted to advance his music career and the number of views on these videos means they blow past the (very low) threshold for what counts as a felony,” so Netzaktivist Tiffiniy Cheng.</p>
<p>Hier sieht man mal wieder, was passiert wenn unwissende und technisch unbedarfte Politiker über Gesetze abstimmen sollen, die ihnen von Lobbygruppen aus der Musik- und Filmindustrie eingeflüstert wurden. Um es mit Senator Ted Stevens, Herr der unwissenden Entscheider zu sagen: Das Internet ist kein Lastwagen. Es ist eine Reihe von Rohren.</p>
<p>&#8220;[…] They want to deliver vast amounts of information over the Internet. And again, the Internet is not something that you just dump something on. It&#8217;s not a big truck. <strong><a title="Tubes" href="http://www.youtube.com/watch?v=f99PcP0aFNE">It&#8217;s a series of tubes</a>.&#8221;</strong></p>
<p>Man kann den Amerikanern nur eine Piratenpartei wünschen, die diese Schieflage gerade rückt. Aber wahrscheinlich hat das Land gerade andere Probleme..</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nerdizm.de/2011/10/22/proposition-s-978-warum-justin-bieber-5-jahre-in-den-knast-muss/"><img src="http://img.youtube.com/vi/eQOFRZ1wNLw/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lytro Lichtfeld-Fotografie: Nie wieder unscharfe Bilder</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 19:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtfeld Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Light field photography]]></category>
		<category><![CDATA[Lytro camera]]></category>
		<category><![CDATA[Schärfe nachträglich ändern]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotografieren ist ja in den letzten 185 Jahren deutlich einfacher geworden &#8211; digitale Kameras mit riesigen Speicherkarten haben da ihren Beitrag geleistet. Nur die Sachen mit den unscharfen Bildern war bis heute immer ein Problem. Das dürfte sich bald erledigt haben &#8211; ein Hersteller namens Lytro camera hat eine sogenannte Light Field Camera entwickelt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_460" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/subu-yan.jpg"><img class="size-medium wp-image-460" title="Isola Tiberina" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/subu-yan-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Nie wieder unscharf. (subu-yan@flickr.com)</p></div>
<p>Fotografieren ist ja in den letzten 185 Jahren deutlich einfacher geworden &#8211; digitale Kameras mit riesigen Speicherkarten haben da ihren Beitrag geleistet. Nur die Sachen mit den unscharfen Bildern war bis heute immer ein Problem. Das dürfte sich bald erledigt haben &#8211; ein Hersteller namens <a title="Latro" href="https://www.lytro.com/">Lytro camera</a> hat eine sogenannte Light Field Camera entwickelt, die ein Fokussieren nach dem Fotografieren ermöglicht. Tatsächlich: Man kann im fertigen Bild die Schärfe verändern und so quasi im Bild spazieren gehen. Klingt nach Harry Potter, funktioniert aber wirklich.<br />
<span id="more-459"></span> Möglich wird das durch sogenannte <a title="lightfield" href="http://www.lytro.com/science_inside">Lichtfeld-Technik</a>, die anstelle von Megapixeln den Weg des Lichts aufzeichnen soll. Anstatt nur Farbe und Intensität des Lichts zu registrieren, speichert der Chip auch die Bewegungsvektoren der Lichtstrahlen. Der Rest ist einfachste Algorithmus-Magie. Zitat Hersteller: &#8220;The Lytro camera captures the entire light field, which is all the light traveling in every direction in every point in space.&#8221; Stark! Damit fällt in Zukunft wohl noch die letzte Hürde, und jeder Honk kann knipsen. Das Internet wird platzen vor neuen Katzenbildern! Anfang 2012 soll die Kamera auf den Massenmarkt kommen &#8211; ab 399 Dollar.</p>
<p>Hier ein Beispiel für ein LFC-Bild, in dem man per Klick den Focus verändern kann:</p>
<p><iframe src="http://www.lytro.com/living-pictures/174/embed" frameborder="0" width="400" height="415"></iframe></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nerdizm.de/2011/10/20/lichtfeld-fotografie-nie-wieder-unscharfe-bilder/"><img src="http://img.youtube.com/vi/7QV152jc3Ac/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Großer Wurf: 360-Grad Kamera made in Germany</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 17:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[360 Grad Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Cameratossing]]></category>
		<category><![CDATA[Throwable panoramic ball camera]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle paar Jahre kommt ja eine unglaubliche Erfindung aus Deutschland um die Ecke, mit der keiner gerechnet hat &#8211; siehe MP3-Codec. Nicht ganz so revolutionär, aber immerhin: Ein Studenten-Team von der TU Berlin haben eine 360-Grad-Kamera erfunden, die man einfach in die Luft werfen kann. Am höchsten Punkt nimmt die &#8220;Throwable Panoramic Ball Camera&#8221; mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_450" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/miamism.jpg"><img class="size-medium wp-image-450 " title="miamism" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/miamism-300x300.jpg" alt="Rundum gute Idee. (miamism@fickr.com) " width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Rundum gute Idee. (miamism@flickr.com)</p></div>
<p>Alle paar Jahre kommt ja eine unglaubliche Erfindung aus Deutschland um die Ecke, mit der keiner gerechnet hat &#8211; siehe MP3-Codec. Nicht ganz so revolutionär, aber immerhin: <a title="Studenten TU" href="http://jonaspfeil.de/">Ein Studenten-Team</a> von der TU Berlin haben eine 360-Grad-Kamera erfunden, die man einfach in die Luft werfen kann. Am höchsten Punkt nimmt die &#8220;Throwable Panoramic Ball Camera&#8221; mit 36 Kameramodulen à 2 Megapixel ein 360-Grad Bild auf. Klingt simpel, die Bilder sind aber wirklich spektakulär. Sie ermöglichen auf einfachste Art Blickwinkel, die man so noch nicht gesehen hat. Mit der richtigen Software kann man sich auch wunderbar in dem entzerrten Panorama bewegen und auf Detailjagd gehen &#8211; siehe Video.</p>
<p><span id="more-446"></span></p>
<p>Die Kamera soll so robust sein, dass man sie nicht jedes mal auffangen muss &#8211; bei dem Versuch immer spektakulärerer Luftaufnahmen zu machen, wird das Innenleben auf Dauer wohl ganz schön leiden. Das Ganze ist eine schöne Weiterentwicklung des beliebten &#8220;<a title="cameratossing" href="http://cameratoss.blogspot.com/">Cameratossings</a>&#8221; &#8211; ich bin jetzt schon gespannt auf Hacks und Langzeit-Belichtungen von Sternenhimmeln und Lichtern etc..</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nerdizm.de/2011/10/18/groser-wurf-360-grad-kamera-made-in-germany/"><img src="http://img.youtube.com/vi/Th5zlUe6gOE/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Nigerianische eMailbetrüger vs. Assi-Nerds: 0:2</title>
		<link>http://www.nerdizm.de/2011/10/07/nigerianische-emailbetruger-vs-assi-nerds-02/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 18:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analoges]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[419 eaters]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria Connection]]></category>
		<category><![CDATA[Scam]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>

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		<description><![CDATA[Betrügerische Spam-Mails sind neben Erdöl und Diamanten einer der größten Exportschlager Nigerias. Klassiker des „Scams“ sind der Bankangestellte, der ein Millionenvermögen über genau dein Konto ins Ausland schmuggeln will oder ultragünstige Apartments in Luxuslagen. An manchen Tagen sollen bis zu 90 Prozent des weltweiten eMailverkehrs Spam-Mails sein. Nur doof, wenn die fleißigen Spammer auf böswillige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_435" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/Spam-Mike-Lowe1.jpg"><img class="size-full wp-image-435 " title="Spam Mike Lowe" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/Spam-Mike-Lowe1.jpg" alt="Once in a lifetime opportunity.. mikelowe@flickr.com" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Once in a lifetime opportunity.. mikelowe@flickr.com</p></div>
<p>Betrügerische Spam-Mails sind neben Erdöl und Diamanten einer der größten Exportschlager Nigerias. Klassiker des „<a title="Scam" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorschussbetrug#Nigeria-Scam">Scams</a>“ sind der Bankangestellte, der ein Millionenvermögen über genau dein Konto ins Ausland schmuggeln will oder ultragünstige Apartments in Luxuslagen. An manchen Tagen sollen <a href="http://www.eleven-securityblog.de/2011/09/spam-volumen-steigt-weiter-%E2%80%93-eleven-prognose-bestatigt/">bis zu 90 Prozent</a> des weltweiten eMailverkehrs Spam-Mails sein.</p>
<p>Nur doof, wenn die fleißigen Spammer auf böswillige Nerds treffen, die erst mal begeistert auf ihr Angebot eingehen, um dann immer abstrusere Dinge von ihnen zu verlangen. Die Crew von 419eater.com hat sich darauf spezialisiert und führt die Nigeria-Connection auf so abgefahrene Art an der Nase herum, dass man schon fast wieder Mitleid bekommen könnte. So überzeugten sie eine Spammer-Gruppe, aus Gründen der „Schriftbildanalyse“ alle 341 Seiten des Buches „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ von Hand abzuschreiben &#8211; was diese auch bereitwillig taten, wie unten zu sehen ist.<span id="more-427"></span></p>
<p>Zitat 419eater.com: „If you decide to duplicate the WHOLE book in your handwriting then we pay an additional bonus payment of $4,000 as well as the standard $100 per page.“</p>
<p><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/Harrypotter1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-429" title="Harrypotter" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/Harrypotter1.jpg" alt="" width="548" height="788" /></a><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/Harrypotter.jpg"><br />
</a>Doppel-Win: Irgendwie gelang es ihnen offenbar auch, diese Scammer <a title="parrot" href="http://www.419eater.com/html/bigman.htm">zum nachspielen von Monty-Pythons „Parrot-Sketch“</a> zu bewegen. Die Geschichte ist übrigens toll zu lesen, in ihr werden irgendwann Holzskulpturen per Kurier von Afrika nach USA geschickt und Eichhörnchen per Photoshop in Fotos eben jener Skulpturen montiert. Auf nigerianischer Seite wechselt die Rolle des Scammers nahtlos im Laufe der Konversation von todkrankem Millionär über Kunstgalerist hin zu TV-Produzent &#8211; zu guter Letzt liefert er den Monty Python Sketch ab. Chapeau! Sollte diese Story kein Fake sein, dann ist es sicherlich eine der besten, die ich je gehört habe.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nerdizm.de/2011/10/07/nigerianische-emailbetruger-vs-assi-nerds-02/"><img src="http://img.youtube.com/vi/YM5QMKLjjm8/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frankenfont Projekt: Es lebt. Und sie hatten mich für verrückt erklärt..</title>
		<link>http://www.nerdizm.de/2011/10/05/frankenfont-projekt-es-lebt-und-sie-hatten-mich-fur-verruckt-erklart/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 18:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Frankenfont Project]]></category>
		<category><![CDATA[Frankenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Mary Shelley]]></category>
		<category><![CDATA[Sampling]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiteres Nerdkunstwerk, konzeptionell wirklich stark: Das Frankenfont Projekt hat Mary Shelleys Klassiker „Frankenstein“ genommen, und den Schriftsatz aus im Netz gefundenen PDF-Buchstaben zusammen gepuzzelt. Heraus kam ein gedrucktes Buch, das wie Frankensteins Monster aus unzähligen Teilen konstruiert ist. Dazu suchte man für jedes der 5438 Wörter des Buchtextes im Netz nach Entsprechungen. Die ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_415" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/Frankenstein.jpg"><img class="size-medium wp-image-415" title="Frankenstein" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/Frankenstein-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Das Frankenfont-Projekt</p></div>
<p>Ein weiteres Nerdkunstwerk, konzeptionell wirklich stark: Das <a title="Frankenfont" href="http://fathom.info/frankenfont/">Frankenfont Projekt</a> hat Mary Shelleys Klassiker „Frankenstein“ genommen, und den Schriftsatz aus im Netz gefundenen PDF-Buchstaben zusammen gepuzzelt. Heraus kam ein gedrucktes Buch, das wie Frankensteins Monster aus unzähligen Teilen konstruiert ist. Dazu suchte man für jedes der 5438 Wörter des Buchtextes im Netz nach Entsprechungen. Die ersten 10-15 PDFs wurden heruntergeladen, die darin eingebetteten Schriftarten extrahiert und neu kombiniert. Aufwändig, aber immer noch einfacher als mit der Spitzhacke über den Friedhof zu ziehen.</p>
<p><strong>Das wird immer grotesker</strong><br />
Dabei beginnt das Buch mit regulären Schriftarten wie Arial, Times Roman und Helvetica, wird analog zur Spannung im Laufe der Geschichte aber immer kryptischer. Gegen Ende nimmt es gar monströse, groteske Gestalt an. Das Buch kann als Hardcover für 40 Dollar erworben werden – der Gewinn kommt der Leseförderung von Kindern zu Gute.<span id="more-414"></span></p>
<p>Insgesamt ein echt stimmiges Konzept, der Sampling-Fan in mir ist begeistert. Wäre ich da doch mal vor der Abgabe meiner Diplomarbeit drauf gekommen.. Einen wissenschaftlichen Text über Collagen als digitales Patchwork anzufertigen, das wäre wirklich cool gewesen. Copy, Paste und ab.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_418" class="wp-caption aligncenter" style="width: 607px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/Frankenstein-3.jpg"><img class="size-full wp-image-418" title="Frankenstein 3" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/10/Frankenstein-3.jpg" alt="" width="597" height="446" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Das Buch gegen Ende, wild zusammen gestückelte Fonts</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Hackfresse: Dein neues, digitales Gesicht.</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 17:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nerdizm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[Biometrie]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facetracker]]></category>
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		<description><![CDATA[Datenschützern kommt Pipi in die Augen, wenn sie das Wort &#8220;Gesichtserkennung&#8221; nur hören. Die Angst vor dem biometrischen, allsehenden Big-Brother-Auge steckt tief. Während wir noch versuchen, unsere Browser-Cookies zu löschen, plant Walmart da draußen vielleicht schon das individuelle Klopapier-Kaufverhalten über die Überwachungskameras zu tracken. Doch keine Angst, findige Hacker haben die Lösung gefunden. Arturo Castro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_406" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/09/stevegarfield.jpg"><img class="size-medium wp-image-406" title="stevegarfield" src="http://www.nerdizm.de/wp-content/uploads/2011/09/stevegarfield-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Anonymous. stevegarfield@flickr.com</p></div>
<p>Datenschützern kommt Pipi in die Augen, wenn sie das Wort &#8220;Gesichtserkennung&#8221; nur hören. Die Angst vor dem biometrischen, allsehenden Big-Brother-Auge steckt tief. Während wir noch versuchen, unsere Browser-Cookies zu löschen, plant Walmart da draußen vielleicht schon das individuelle Klopapier-Kaufverhalten über die Überwachungskameras zu tracken. Doch keine Angst, findige Hacker haben die Lösung gefunden. Arturo Castro hat einen Realtime-Facetracker programmiert, der einen auf Wunsch in Michael Jackson, Brad Pitt oder etwas noch verstörenderes verwandelt. Sort of. Junge, ich hoffe das setzt sich durch.</p>
<p><span id="more-405"></span></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29279198?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="400" height="300"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/29279198">Faces</a> from <a href="http://vimeo.com/user856298">arturo castro</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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