Großer Wurf: 360-Grad Kamera made in Germany

Rundum gute Idee. (miamism@fickr.com)

Rundum gute Idee. (miamism@flickr.com)

Alle paar Jahre kommt ja eine unglaubliche Erfindung aus Deutschland um die Ecke, mit der keiner gerechnet hat – siehe MP3-Codec. Nicht ganz so revolutionär, aber immerhin: Ein Studenten-Team von der TU Berlin haben eine 360-Grad-Kamera erfunden, die man einfach in die Luft werfen kann. Am höchsten Punkt nimmt die „Throwable Panoramic Ball Camera“ mit 36 Kameramodulen à 2 Megapixel ein 360-Grad Bild auf. Klingt simpel, die Bilder sind aber wirklich spektakulär. Sie ermöglichen auf einfachste Art Blickwinkel, die man so noch nicht gesehen hat. Mit der richtigen Software kann man sich auch wunderbar in dem entzerrten Panorama bewegen und auf Detailjagd gehen – siehe Video.

Die Kamera soll so robust sein, dass man sie nicht jedes mal auffangen muss – bei dem Versuch immer spektakulärerer Luftaufnahmen zu machen, wird das Innenleben auf Dauer wohl ganz schön leiden. Das Ganze ist eine schöne Weiterentwicklung des beliebten „Cameratossings“ – ich bin jetzt schon gespannt auf Hacks und Langzeit-Belichtungen von Sternenhimmeln und Lichtern etc..

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