Archive for Mrz. 2010

Das Leben in Serie

Die Serie: Das digitale Medium. BillOnCapitolHill@Flickr

Die TV-Serie, das müssen selbst Filmfans zugeben, hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Wandlung durchgemacht. Noch in den 90ern waren Serien billig produziert, mit zweitklassigen Schauspielern durchzogen und an durchschaubare Studiosettings gebunden. Der Erfolg von enorm aufwändigen Produktionen wie The Sopranos, The Wire oder von Langläufern wie den Simpsons hat sie in den letzten Jahren vom Image des Zweitklassigen befreit. Inzwischen erzählen Serien bessere Geschichten als es Filme tun. Das ist kein Zufall – unser Leben ist kein Film mehr. Es ist Serie.

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Another World. Kindheit in HiRes.

Der Weg durch die Kunstwelten (anotherworld.fr)

Blick in die andere Welt (anotherworld.fr)

Meine Kindheit ist, wie die der meisten 80er Kids, untrennbar mit Computerspielen verbunden. Gestern entdeckte ich auf einer französischen Seite namens www.anotherworld.fr ein altes Lieblingsspiel von mir: Another World. 1991 erschien die Originalversion des polygonbasierten Action-Adventures des Franzosen Eric Chahi, das heute dank „Cider“ Port bequem auf dem Mac läuft. Die PC-Version gibt es zum Download für 8,99 €. Die einst klotzige VGA-Grafik wurde komplett neu aufgearbeitet und erstrahlt in HiRes. Weiterlesen

Tatsch-Screen. Der Körper wird Computer.

Die Mensch-Maschine (javier piragauta@flickr)

2010 ist das Jahr, in dem sie uns eigentlich den Jetpack, den Kontakt zu Aliens und das fliegende Auto versprochen hatten. Bis jetzt eher eine Enttäuschung. Doch dank einer neuen Erfindung kann man wenigstens seinen eigenen Körper als Touchscreen benutzen. Forscher der Carnegie Mellon University (Gott, wie oft beginnen bei mir Sätze mit „Forscher der XXX Universität…) machen es möglich: „Skinput“ nennt sich die Schnittstelle, die den eigenen Körper zum grafischen Eingabegerät macht. Weiterlesen